Am 9. August 2026 war es wieder soweit: Der legendäre Schwarzwald Super lockte zahlreiche Radsportbegeisterte ins Münstertal. Mitten im Geschehen war erneut eine starke Gruppe von MACH3, die die Veranstaltung gemeinsam in Angriff nahm. Alle Teilnehmenden entschieden sich für die anspruchsvolle Silberstrecke mit beeindruckenden Eckdaten:
- 195 Kilometer
- 4.800 Höhenmeter
- 11 Berge
Bereits diese Zahlen zeigen: Wer den Schwarzwald Super fährt, stellt sich einer echten Herausforderung. Doch genau das macht den besonderen Reiz dieser Veranstaltung aus.
Mehr als nur eine Radtour
Was den Schwarzwald Super von vielen anderen Radveranstaltungen unterscheidet, ist die Philosophie dahinter. Hier geht es nicht um Bestzeiten, Platzierungen oder Wattwerte. Die Zeit wird nicht gestoppt und nicht offiziell ausgewertet. Stattdessen steht das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund.
Der Schwarzwald Super ist eine Einladung, einen außergewöhnlichen Tag auf dem Rad zu verbringen, die wunderschöne Landschaft des Schwarzwalds zu genießen. Jeder fährt in seinem Tempo, jeder kämpft an den Anstiegen mit sich selbst, und genau darin liegt der besondere Charakter der Veranstaltung.
Ein weiterer Pluspunkt des Schwarzwald Super ist die entspannte Atmosphäre rund um das Start- und Zielgelände. Wer das Event richtig genießen möchte, kann direkt vor Ort übernachten. Das Campen auf dem Veranstaltungsgelände ist unkompliziert und gehört für viele Teilnehmer mittlerweile fest zum Wochenende dazu. Besonders praktisch ist dies für alle, die mit einem ausgebauten Mini-Van oder Bus anreisen. Aber auch klassische Zeltfreunde kommen voll auf ihre Kosten und können direkt vor Ort die besondere Stimmung unter Gleichgesinnten erleben.
Gemeinsam Berge sammeln und Schwarzwald genießen
Für die MACH3-Fahrerinnen und Fahrer stand daher nicht die Jagd nach Sekunden im Mittelpunkt, sondern das Miteinander. Bereits am frühen Morgen herrschte reges Treiben auf dem Veranstaltungsgelände. Während einige Teilnehmer einen besonders frühen Start bevorzugten, gingen andere pünktlich um 7:00 Uhr auf die Strecke.
Schnell zeigte sich, dass die gemeinsame Streckenwahl kein Zufall war: Im Vergleich zum Vorjahr wurden diesmal etwas kürzere, dafür knackigere Anstiege bevorzugt. Die abwechslungsreiche Streckenführung durch den Schwarzwald überzeugte dabei vor allem durch landschaftlich reizvolle Abschnitte und vergleichsweise wenig Verkehr.
Was am Morgen noch unter angenehmen Bedingungen begann, entwickelte sich im Laufe des Tages zu einer echten Hitzeschlacht. Die Temperaturen kletterten auf rund 35 Grad, wodurch insbesondere die langen Anstiege zur zusätzlichen Herausforderung wurden. Jeder Berg verlangte den Fahrerinnen und Fahrern alles ab. Schweiß, schwere Beine und der ständige Kampf gegen die Hitze gehörten bei vielen zum Tagesprogramm. Gerade in den steileren Passagen war das Leiden deutlich spürbar.
Auch die Kulinarik gehört traditionell zum Schwarzwald Super dazu. An den Verpflegungsstationen warteten nicht nur die üblichen Energieriegel und Bananen, sondern auch regionale Köstlichkeiten. Ob herzhafte Spätzle, Knödel, Kuchen oder andere Schwarzwälder Spezialitäten – wer viele Stunden auf dem Rad verbringt, darf sich unterwegs auch etwas gönnen.
Sich selbst übertreffen
Am Ende geht es beim Schwarzwald Super vor allem darum, die eigenen Grenzen auszuloten und über sich hinauszuwachsen. 195 Kilometer und 4.800 Höhenmeter sind für jeden Fahrer eine Herausforderung, unabhängig davon, wie schnell sie absolviert werden. Das Erfolgserlebnis entsteht nicht durch eine Platzierung in einer Ergebnisliste, sondern durch das Wissen, die Strecke aus eigener Kraft bewältigt zu haben.
Die starke Beteiligung von MACH3 zeigte einmal mehr, wie sehr diese Werte zum Verein passen: Sportliche Ambition, Gemeinschaft und die Freude am gemeinsamen Erlebnis.



