Mit Darius, René, Tobias und Jörn startete unser Team in den westlichsten Zipfel NRWs, direkt ins „Rose-Bike-Land“. Die Wettervorhersage war mit Regenschauern, Böen um die 55 km/h, 17 Grad Luft- und 19 Grad Wassertemperatur nicht besonders einladend.
Ausgeschrieben war der Liga-Wettbewerb als Sprintdistanz:
Schwimmen: 500 m Freiwasser
Radfahren: 20 km
Laufen: 5 km
Das Schwimmen: Ab in die Waschmaschine
500 Meter Schwimmen mit oder ohne Neo – sinnvoll oder nicht? Das war eine der vielen Fragen an diesem Tag. Nach dem Landstart ging es direkt ab in die „Waschmaschine“ des Aasees, wo ordentlich geprügelt wurde.
René, unser „Ironman“, der komplett ohne Neo schwamm, legte eine solide Zeit von 9:15 Minuten vor. Darius kam nach 10:19 Minuten aus dem Wasser, dicht gefolgt von Jörn in 10:48 Minuten. Tobias machte unser Quartett nach 11:22 Minuten vollständig. Dass so ein Wechsel ziemlich tricky sein kann, musste der eine oder andere von uns schmerzhaft feststellen.
Das Radfahren: Kampf gegen die Böen
Die Radstrecke war eigentlich recht flach und schnell, an diesem Tag allerdings extrem windanfällig. Es musste eine einzige große Runde gefahren werden. Der Hinweg war dank Rücken- und Seitenwind rasend schnell. Auf dem Rückweg blies uns der Gegenwind jedoch heftig von der Seite – viele Athleten auf ihren Zeitfahrrädern (TTs) blieben lieber sicherheitshalber mit den Händen am Unterlenker.
Jörn hatte den Turbo gezündet, bis ihn leider nur 800 Meter vor dem Ziel eine heftige Böe beim Umgreifen vom Rad schmiss.
Ein riesiges Dankeschön an dieser Stelle an die Helfer und Sanitäter für ihren mega Job! Zum Glück blieb es bei Prellungen und Schürfwunden und ein Krankenhausaufenthalt war nicht nötig.
René war nach 40 Minuten als Erster beim zweiten Wechsel. Darius hatte gute 38 Minuten und Tobias echt starke 39 Minuten für die Radstrecke gebraucht. Dass ein Rad unseres Teams in der Wechselzone fehlte, ließ zu diesem Zeitpunkt allerdings schon nichts Gutes erahnen.
Der Lauf: Jetzt geht die Post ab
Auf der Laufrunde wurde dann noch einmal richtig Gas gegeben. Alle drei übrig gebliebenen „Mach3-ler“ zündeten den Nachbrenner und liefen stabile Zeiten von unter 24 Minuten auf den 5 Kilometern nach Hause.

