Köln Triathlon 2026 dieses Mal ein Bericht aus anderer Perspektive
15 Jahre lang gehörte der Köln-Triathlon für mich fest in den Wettkampfkalender. In diesem Jahr war ich zwar gemeldet, doch frisch aus dem Urlaub entschied ich mich gegen einen Start. Ausgenommen der schon fast vergessenen Corona Jahre mein erster Nicht-Start in Köln seit 15 Jahren – ein sehr ungewohntes Gefühl. Vorab hatte ich extremes „FOM“ Fear of missing out. Vorweg genommen: vollkommen unberechtigt.
Ich blieb nicht fern. Früh am Morgen brachte ich zunächst die Cologne Triathlon Rookies 2026 zum Schwimmstart der OD, verschloss etliche Neos und versiegelte ein paar blank liegende Nerven. Kaum waren sie im Wasser musste ich mich auch ganz schön beeilen, um sie gemeinsam mit Henning am Wasserausstieg wieder in Empfang zu nehmen, denn sie waren allesamt schneller als ein Stück Holz ;). Wie schön war es, die Erleichterung in ihren Augen zu sehen, als sie den roten Teppich in Richtung Wechselzone lliefen. Anschließend ging es für mich direkt weiter zur MACH3 Verpflegungsstelle auf der Hohenzollernbrücke. Dort hieß es: Pappbecher aufstellen, Wasser einfüllen, Wasser reichen, anfeuern und möglichst vielen Teilnehmenden noch einmal neue Energie mit auf den Weg geben. Es war ein besonderes Gefühl, dass sich Bekannte und Unbekannte so dankbar für die Hilfe zeigten.
Gemeinsam mit einer riesigen Truppe von MACH3lern und unter wirklich tatkräftiger Unterstützung unserer Jugend und der ganzen Familien sorgten wir für ordentlich Stimmung auf der Brücke. Ein fettes Dankeschön für Eure Einsätze! Als Belohnung bekamen wir neben all den schönen Begegnungen strahlenden Sonnenschein, konnten an einem Hotspot anfeuern und erlebten jede Menge Gänsehautmomente – besser hätte die Atmosphäre kaum sein können.
Danach ging es für mich schnell weiter zum Tanzbrunnen. Dort durfte ich mit Max die Ehrung unserer Vereinsmeisterinnen und Vereinsmeister auf der Olympischen Distanz moderieren. Zum Abschluss kamen noch einmal alle gemeinsam für das traditionelle große Vereinsfoto zusammen: …Dennn wenn et Trömelsche geht…!
Mein persönliches Fazit: So ein Tag an der Strecke ist anstrengender als ein eigener Start auf der Olympischen Distanz – Aber er ist auch mindestens genauso erfüllend. Köln ohne eigenen Wettkampf war ungewohnt. Köln gemeinsam mit den Rookies, den vielen MACH3lern und all den Menschen an der Strecke zu erleben, war trotzdem ein ganz besonderer Triathlontag. Trotzdem: Nächstes Jahr starte ich wieder. Aber vielleicht helfe ich zusätzlich nach meinem eigenen Zieleinlauf noch ein bisschen bei der Sprintdistanz. Denn #wirsindmach3
Lillo Mete




